Nokia-Akkus sind doch "brandgefährlich"
Eine Untersuchung der deutschen Stiftung Warentest hat ergeben, dass auch Original-Akkus von Nokia-Handys ein Gefahrenpotenzial in sich bergen.
Demnach sind einige Modelle nicht gegen Kurzschluss und Überhitzung geschützt. Die Akkus können sich verformen, Feuer fangen oder sogar explodieren. Nach Einschätzung der Stiftung Warentest ist das Problem ernst, aber nicht dramatisch.
Betroffen sind laut Stiftung Warentest Nokia-Akkus der Modelle 3210, 3310, 3330, 5510, 6650 und 6800. Der Hersteller liefert sie mit verschiedenen Akkutypen. Mindestens zwei davon sind laut Test gefährlich: die Nokia-Akkus BML-3 und BMC-3.
Nokia spricht von mehr als 20 Vorfällen mit explodierenden oder brennenden Akkus in den vergangenen zwölf Monaten. Ursache seien billige Ersatzakkus von Fremdherstellern. Original-Akkus würden allen internationalen Sicherheits- und Qualitätstandards entsprechen, so Nokia Österreich.
Nokia wehrt sich gegen Akku-VorwürfeKein Schutz vor Kurzschluss
Diesen Nickel-Metallhydrid-Zellen fehlt der Kurzschlussschutz. Die Folge: Bei einem Kurzschluss erwärmen sich die Akkus auf bis zu 130 Grad. Die Batterien können schmelzen, Feuer fangen oder sogar explodieren.
Laut Stiftung Warentest und der Partnerorganisation Test-Achats waren die untersuchten Akkus von Fremdherstellern sicher.
