Hooligan-Datentausch in der EU
Die Innenminister der EU-Staaten wollen den europaweiten Datenaustausch über gewaltbereite Fußballfans rechtlich verankern. Eine entsprechende Entschließung sollen die Minister bei ihrem Treffen an diesem Donnerstag in Brüssel annehmen.
Danach müssen die nationalen Fußballinformationsstellen künftig Einzelheiten über jeweilige Stadionverbote an ein anderes EU-Land übermitteln, in dem ein Fußballspiel von internationaler Bedeutung ausgetragen wird.
Bei Verstößen gegen das Stadionverbot sollen die Mitgliedstaaten Strafen für die Hooligans vorsehen, empfehlen die Minister in dem Entschließungsentwurf. Auch die Sportorganisationen werden aufgefordert, untereinander Informationen auszutauschen. Die Minister betonen aber die Belange des Datenschutzes.
"Die Verwendung und Speicherung der personenbezogenen Informationen beschränkt sich auf die Fußballspiele, für die sie übermittelt worden sind."
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