Erneut schwerer Sonnensturm erwartet
Die Sonne bleibt unruhig: Ein neuer starker Sonnensturm kann noch bis zum Dienstag für Polarlichter am Nachthimmel sorgen.
Nach Daten des europäisch-amerikanischen Satelliten SOHO, hat die Sonne am Sonntag und am frühen Montagmorgen weitere elektrisch geladene Gaswolken ins All geschleudert, die das Erdmagnetfeld aber nur streifen.
Dennoch stuft die US-Behörde für Atmosphärenforschung [NOAA] den resultierenden Sonnensturm als schwer ein. Größere technischen Störungen an Satelliten oder im Funkverkehr werden aber nicht erwartet.
Passagiere und Besatzung von Langstreckenflügen in hohen Breiten könnten einer zusätzliche Strahlenbelastung wie von einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs ausgesetzt sein.
WeltraumwetterberichtZuletzt glimpflich verlaufen
In der vergangenen Woche hatte die Sonne in zwei der gewaltigsten jemals gemessenen Ausbrüche riesige Wolken elektrisch geladener Teilchen Richtung Erde geschleudert, die das Erdmagnetfeld beeinflussten.
Schwere Schäden wurden nicht bekannt. In Schweden gab es einen kleineren Stromausfall für den der Stromkonzern Sydkraft den Sonnensturm als mögliche Ursache sieht. Bei rund 50.000 Kunden sei das Licht aus gegangen.
Die normalerweise auf nördliche Breiten beschränkten Polarlichter waren noch weit südlich bis nach Tirol und Texas zu sehen.
