ISPA fordert Unterstützung für Breitband
Der Verband der Internet-Service-Provider [ISPA] kritisiert in einer Aussendung das Fehlen von steuerlichen Begünstigungen für schnelle Internet-Anschlüsse im am Mittwoch beschlossenen Konjunkturpaket.
Als ersten Schritt kann sich ISPA-Präsident und UTA-Chef Johannes Schwertner die Senkung der Umsatzsteuer auf zehn Prozent sowie für Unternehmer einen "Breitbandfreibetrag" für die Kosten rund um Internet-Breitbandzugänge vorstellen.
Laut Schwertner müssten "den Wettbewerb verhindernde Marktverzerrungen im Breitbandzugangsmarkt mittels effektiver Maßnahmen beseitigt und der Infrastrukturwettbewerb durch Entbündelung forciert werden". Zudem sollten die Grundlagen für den Einsatz neuer Technologien wie drahtlose lokale Netzwerke [WLAN] geschaffen werden.
Im Infrastrukturministerium sagte man der fuzo auf Anfrage, dass nun pro Jahr zusätzliche zehn Millionen für die Förderung von Breitband bereitgestellt würden. Die im Mai beschlossene steuerliche Absetzbarkeit von Breitband sei bereits in Kraft und bleibe weiter aktuell.
Steuersenkung für Breitband gefordert
