30.10.2003

KONJUNKTUR

ISPA fordert Unterstützung für Breitband

Der Verband der Internet-Service-Provider [ISPA] kritisiert in einer Aussendung das Fehlen von steuerlichen Begünstigungen für schnelle Internet-Anschlüsse im am Mittwoch beschlossenen Konjunkturpaket.

Als ersten Schritt kann sich ISPA-Präsident und UTA-Chef Johannes Schwertner die Senkung der Umsatzsteuer auf zehn Prozent sowie für Unternehmer einen "Breitbandfreibetrag" für die Kosten rund um Internet-Breitbandzugänge vorstellen.

Laut Schwertner müssten "den Wettbewerb verhindernde Marktverzerrungen im Breitbandzugangsmarkt mittels effektiver Maßnahmen beseitigt und der Infrastrukturwettbewerb durch Entbündelung forciert werden". Zudem sollten die Grundlagen für den Einsatz neuer Technologien wie drahtlose lokale Netzwerke [WLAN] geschaffen werden.