30.10.2003

Q3 2003

Zehnter Quartalsverlust für Ericsson

Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson kommt nicht aus den roten Zahlen: Mit einem Nettoverlust von 3,946 Milliarden Kronen [438 Mio. Euro] schrieb das Unternehmen im Zeitraum von Juli bis September seinen zehnten Quartalsverlust in Folge.

Sanierungskosten

Beim Ergebnis vor Steuern, Minderheitsbeteiligungen und außerordentlichen Belastungen wie Sanierungskosten wurde laut Ericsson aber mit 964 Millionen Kronen [107 Mio. Euro] erstmals wieder ein positiver Wert erzielt [Vorjahresquartal: minus 3,65 Mrd. Kronen].

Damit erreichte Ericsson sein selbst gestecktes Ziel, bei dieser Kennzahl vor dem Jahresende aus dem roten Bereich zu kommen. "Ericsson ist zu Gewinnen zurückgekehrt", erklärte Konzernchef Carl-Henric Svanberg. "Das ist ein wichtiger Schritt, aber es bleibt viel zu tun, bevor wir eine gute Rentabilität wiedergewinnen."

Werden die hohen Sanierungskosten - rund 5,5 Milliarden Kronen im dritten Quartal - berücksichtigt, steht erneut ein Betriebsverlust von 4,3 Milliarden Kronen [479 Mio. Euro] in der Bilanz. Das ist allerdings deutlich besser als im vergangenen Jahr, als Ericsson ein Minus von mehr als sieben Milliarden Kronen ausweisen musste.