17-jähriger Hacker festgenommen
Die australischen Behörden haben einen erst 17-jährigen Hacker festgenommen, dem vorgeworfen wird, in das Netz eines "prominenten" Internet-Service-Providers eingedrungen zu sein.
Die Aktion wurde von dem erst im Juli ins Leben gerufenen "Australian High Tech Crime Centre" [AHTCC] gemeinsam mit der Bundespolizei durchgeführt.
AHTCC setzt mit der Aktion vor allem auf die Abschreckung von potenziellen Tätern.
Dem Jugendlichen wird das zweimalige Eindringen in das Netzwerk des ungenannten Providers vorgeworfen. Die Identität des Providers wurde ebenso wenig bekannt gegeben wie die Art des Hackes.
Australien gründet Internet-PolizeiSchweigen brechen
Neben der Abschreckung soll die spektakuläre Verhaftung des Hackers vor allem Unternehmen und ISPs ermutigen, IT-Attacken künftig anzuzeigen.
Bisher klagen Polizei- und Gerichtsbehörden besonders darüber, dass Unternehmen bei der Bekanntgabe von Angriffen auf ihre Netzwerke sehr zurückhaltend sind. In den meisten Fällen befürchten die attackierten Firmen vor allem negative Publicity.
