Anti-Virus-Branche soll langfristig boomen
Die prominenten Virenausbrüche des vergangenen Sommers erfreuen zumindest die Branche der Anti-Viren-Dienstleister: Laut einer aktuellen Studie soll sich der Weltmarkt für Anti-Virus-Software bis 2007 verdoppeln und dann ein Volumen von 3,98 Mrd. USD erreichen.
Den wichtigsten Wachstumsimpuls liefern dabei nach einer Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan mehrschichtige Sicherheitslösungen.
Mit Abstand die wichtigste Region auf dem Weltmarkt für Anti-Virus-Software ist mit einem Umsatzanteil von 45 Prozent Nordamerika. Die Region EMEA [Europa, Naher Osten, Afrika] kommt auf 30 Prozent. Größere Zuwächse wird es laut der Studie im Raum Asien/Pazifik geben, wo der Markt schneller wachsen wird als anderswo und 2007 auf einen Anteil von mehr als 20 Prozent kommen dürfte.
Zahl der Online-Attacken gestiegenMarktanteile
Was die Produktbereiche betrifft, berge das PC-Segment das größte Potenzial für den Absatz von Anti-Virus-Software, schreibt Frost & Sullivan:
"Dieser Bereich ist in Bezug auf Marktreife zwar am weitesten fortgeschritten, doch erlebt der PC-Handel 2003 einen Aufschwung, der sich 2004 auch auf die Nachfrage nach Sicherheitssoftware auswirken dürfte. Folglich gehen wir bei PC-Anti-Virus-Software von einem Volumenzuwachs von 1,17 Mrd. USD im Vorjahr auf 1,54 Mrd. USD im Jahr 2007 aus", so die Analysten.
Unter den Anbietern dominieren Symantec, Network Associates und Trend Micro. Die ersten drei kommen allein auf einen Marktanteil von über 75 Prozent. Weitere zehn Prozent teilen sich Sophos, Computer Associates, Sybari, Panda Software und F-Secure.
