Heute geomagnetischer Sturm erwartet
Ein "geomagnetischer Sturm" im Weltraum könnte nach Einschätzung einer amerikanischen Behörde am Freitag Satellitenverbindungen und Stromnetze auf der Erde stören.
Die Nationale Ozeanografische und Atmosphärenbehörde [NOAA] berichtete am Donnerstag von einem starken Sonnenausbruch, bei dem eine große Wolke elektrisch geladener Teilchen aus den Außenschichten der Sonne in Richtung Erde geschleudert worden sei. Deutsche Weltraumexperten sahen der nahenden Teilchenwolke am Donnerstag eher gelassen entgegen.
Die Wolke könne eine mittelschwere geomagnetische Störung der Größenordnung G3 auf der Skala von G1 bis G5 auslösen, berichtete die NOAA.
Geomagnetische Stürme dieser Größenordnung sind ihren Angaben zufolge etwa neun Mal im Jahr zu erwarten. "Diese Situation ist nicht so außergewöhnlich", sagte auch Walter Flury vom europäischen Raumfahrtkontrollzentrum ESOC in Darmstadt. Auswirkungen auf das europäische Stromnetz seien eher unwahrscheinlich.
Nationale Ozeanografische und Atmosphärenbehörde
