23.10.2003

MARKTÜBERSICHT

Heimische Breitbandprodukte im Test

Anlässlich der laufenden steuerlichen Absetzbarkeit von Breitbandanschlüssen bietet das Verbrauchermagazin "Konsument" in seiner November-Ausgabe eine komplette Marktübersicht über die heimischen Angebote.

Insgesamt 35 Breitbandprodukte mit einem Transferlimit von einem GB werden preislich verglichen, davon 19 via Telefonleitung [ADSL], zehn via Kabel und sechs via Funk.

Allgemein lohnt sich der Umstieg von Modem auf Breitband laut "Konsument" vor allem für Familien mit mehreren Internet-affinen Kindern und bei regem Downloaden von Film und Musik. Auch das Freihalten der Telefonleitung und die permanente Online-Verbindung sprechen für einen High-Speed-Zugang.

Die Kosten

Die Preiserhebung ergab, dass der Provider Linz AG [über Kabel-TV] mit 24 Euro die geringsten monatlichen Fixkosten bietet, die höchsten verlangt yc net:works [über xDSL] mit 120 Euro.

Bei den Anschlusskosten wiederum sticht UPC Telekabel [über Kabel-TV] mit 70 Euro als billigster und funknetz.at [über Funk] mit 300 Euro als teuerster Anbieter hervor, dazu können noch Kaution oder Kosten für Anschaffung einer Netzwerkkarte kommen.

Eindeutige Schnäppchen sind schwer zu finden, da bei billigen monatlichen Fixkosten meist die Anschlusskosten sehr hoch sind und umgekehrt.