Heimische Breitbandprodukte im Test
Anlässlich der laufenden steuerlichen Absetzbarkeit von Breitbandanschlüssen bietet das Verbrauchermagazin "Konsument" in seiner November-Ausgabe eine komplette Marktübersicht über die heimischen Angebote.
Insgesamt 35 Breitbandprodukte mit einem Transferlimit von einem GB werden preislich verglichen, davon 19 via Telefonleitung [ADSL], zehn via Kabel und sechs via Funk.
Allgemein lohnt sich der Umstieg von Modem auf Breitband laut "Konsument" vor allem für Familien mit mehreren Internet-affinen Kindern und bei regem Downloaden von Film und Musik. Auch das Freihalten der Telefonleitung und die permanente Online-Verbindung sprechen für einen High-Speed-Zugang.
Rückwirkend ab 1. Mai 2003 können private Haushalte bei Erstbestellung eines Breitband-Internet-Zugangs bis zu 50 Euro für die Einrichtungskosten und bis zu 40 Euro für das monatliche Grundentgelt steuerlich bis 31. Dezember 2004 als Sonderausgabe geltend machen.
Details zur Absetzbarkeit von BreitbandDie Kosten
Die Preiserhebung ergab, dass der Provider Linz AG [über Kabel-TV] mit 24 Euro die geringsten monatlichen Fixkosten bietet, die höchsten verlangt yc net:works [über xDSL] mit 120 Euro.
Bei den Anschlusskosten wiederum sticht UPC Telekabel [über Kabel-TV] mit 70 Euro als billigster und funknetz.at [über Funk] mit 300 Euro als teuerster Anbieter hervor, dazu können noch Kaution oder Kosten für Anschaffung einer Netzwerkkarte kommen.
Eindeutige Schnäppchen sind schwer zu finden, da bei billigen monatlichen Fixkosten meist die Anschlusskosten sehr hoch sind und umgekehrt.
Dabei warnen die Konsumentenschützer allgemein vor zusätzlichen Kosten, die etwa bei Überschreiten des "Fair Use" oder des festgelegten Download-Volumens entstehen.
Details bei Konsument.at [kostenpflichtig]
