LightMOS-Chip soll Stromkosten senken
Der deutsche Halbleiter-Hersteller Infineon hat nun einen Chip entwickelt, der den Energiebedarf für die Beleuchtung um bis zu 25 Prozent senken soll.
Leuchtstoffröhren mit den LightMOS-Chip sollen wie Glühlampen ohne Flackern zünden und sich auch dimmen lassen.
Bereits Anfang 2004 sollen erst mit LightMOS ausgerüstete Lampen in den Handel kommen.
Der LightMOS-Chip wird in das so genannte Vorschaltgerät im Lampengehäuse eingebaut, mit dem das fluoreszierende Gas im Inneren der Glasröhren zum Leuchten gebracht wird. Etwa 80 Prozent dieser Vorschaltgeräte arbeiten heute noch magnetisch, mit Spulen, Kondensator und einem Zünder.
LightMOS-Chip von InfineonWeltweiter Bedarf
Der LightMOS-Chip basiert auf der TrenchStop-Technologie, durch die Energieverluste verringert und die Zuverlässigkeit gesteigert werden sollen.
Dabei sind die LightMOS-Chips um 15 Prozent preiswerter als bislang benutzte Chips.
Infineon schätzt den weltweiten Bedarf an Chips für elektronische Vorschaltgeräte bis 2005 insgesamt auf 600 Millionen Stück, allein 240 Millionen davon werden in Europa benötigt.
