Geschwindigkeitsrekord im Internet
Eine neue Dimension in der transatlantischen Datenübertragung haben die Forschungslabors CERN und Caltech am Mittwoch bekannt gegeben.
Zwischen dem weltweit größten Labor für Teilchenphysik in Genf und dem nicht minder großen Forschungszentrum Caltech im kalifornischen Pasadena wurde eine reale Datenübertragungsrate von 5,44 Gigabit pro Sekunde erreicht.
Dieser Wert, erzielt bei der Übertragung von einer 1,1 Terabyte starken Datei, war damit mehr als doppelt so schnell wie die bisherige Bestmarke von 2,38 GBit/s.
Die wurde im Frühjahr 2003 im Viererverbund vom Atomlabor in Los Alamos, dem Linear Acceleration Center an der Universität Stanford und wiederum CERN und Caltech aufgestellt.
Olivier Martin [CERN] sprach von einem Meilenstein auf dem Weg zum finalen Ziel, nämlich der "Abschaffung der räumlichen Entfernung" zwischen den verschiedenen, über die Welt verstreuten Teilchen-Forschern.
CERNBei Caltech rechnet man damit, dass zehn GBit/s die Standardgeschwindigkeit in den Netzen einer sehr nahen Zukunft werden könnte.
CaltechWegen großen Erfolgs aufgelöst
Die zehn Gigabit Ethernet Alliance [10GEA] wiederum hat mittlerweile ihre Auflösung bekannt gegeben - wegen großen Erfolgs.
Die 10GEA habe ihre gesteckten Ziele voll und ganz erreicht, heißt es im Abschiedsschreiben der Lobbyisten an ihre Mitglieder.
Der Standard sei im Komitee 802.3 des Standardgremiums IEEE [Institute of Electrical and Electronics Engineers] zukünftig bestens aufgehoben, die Industrie habe ihn auf breiter Basis bereits akzeptiert.
Die aufgelöste Lobby
