AMD greift mit "Puma" Intels Centrino an
Anfang 2008 lässt Intel-Rivale AMD die Notebook-Plattform Puma mit zuschaltbarer 3-D-Grafikpower auf den Centrino los.
Intel-Konkurrent AMD hat die neue Notebook-Plattform namens Puma vorgestellt. Sie basiert auf dem geplanten Mobilprozessor "Griffin" sowie dem Mobilchip-Satz RS780 mit der Southbridge SB700.
Zuschaltbare Hybridgrafik
Neu ist die Hybridgrafiklösung "PowerXPress". Zusätzlich zur integrierten DirectX-10-Grafik kann eine weitere Radeon-Grafikkarte eingebaut werden.
Solange keine hohe Grafikleistung benötigt wird und das Notebook im Batteriebetrieb läuft, wird nur die integrierte, Strom sparende Grafikkarte aktiviert. Wird mehr Leistung erforderlich und läuft das Notebook über die Steckdose, wird die zusätzliche Grafik aktiviert.
WLAN nicht integriert
Mit Puma ermöglicht AMD Notebook-Nutzern somit eine hohe 3-D-Grafikleistung bei gleichzeitiger langer Akkulaufzeit. Doch Drahtlosfähigkeiten sucht man bei der Mobilplattform von AMD vergeblich.
Vor wenigen Tagen hat AMD den neuen "Phenom"-Prozessor für Mitte 2007 mit zwei und vier Kernen angekündigt.
Erste Puma-Notebooks 2008
Der Dual-Core-Prozessor Griffin wird in 65-nm-Technik gefertigt und verfügt gegenüber dem aktuellen Turion über einen größeren Cache und verbesserte Stromspartechniken.
Jeder Rechenkern ist mit separatem Taktgenerator und Spannungsversorgung ausgestattet und soll somit effizienter im Sinne von weniger Stromverbrauch und weniger Abwärme arbeiten.
Erste Notebooks mit der Puma-Plattform sollen Anfang 2008 auf den Markt kommen.
Intels "Santa Rosa" noch im Mai
Noch im Mai kommen erste Geräte mit Intels Notebook-Plattform "Santa Rosa" auf den Markt. Die neue Centrino-Generation bringt längere Akkulaufzeiten, schnellere Drahtlosfähigkeiten sowie verbesserte Grafik - der große Performance-Sprung bleibt jedoch aus.
