HP steigert Umsatz kräftig
Der US-Computerkonzern Hewlett-Packard [HP] legt beim PC- und Server-Verkauf zu, verdient jedoch weniger. Die Prognosen werden angehoben.
Der HP-Umsatz wuchs im abgelaufenen Quartal um 13 Prozent auf 25,5 Milliarden Dollar [18,8 Mrd. Euro], wie Hewlett-Packard nach Börsenschluss am Mittwoch mitteilte.
Beim Gewinn gab es jedoch einen Rückgang um sieben Prozent auf 1,77 Milliarden Dollar. Zum Vorjahresergebnis hatten allerdings auch positive Steuereffekte beigetragen.
Weitere Kostensenkungen
HP-Chef Mark Hurd betonte, das Umsatzwachstum sei das stärkste sei 2000 gewesen. Er kündigte weitere Kostensenkungen an, unter anderem bei den Ausgaben für IT und Immobilien.
Die PC-Sparte steigerte den Umsatz im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar. Die Erlöse im Verbrauchergeschäft wuchsen dabei mit 41 Prozent deutlich stärker als im Unternehmensbereich mit 13 Prozent. Das operative Ergebnis stieg um 68 Prozent auf 417 Millionen Dollar.
Im Geschäft mit Druckern erreichte HP einen Umsatzanstieg von sechs Prozent auf 7,2 Mrd. Dollar. Hier entwickelte sich das Geschäft mit Unternehmen besser als die Verkäufe an die Verbraucher. Das operative Ergebnis der Sparte legte um rund ein Fünftel auf 1,2 Milliarden Dollar zu.
Prognosen angehoben
Die Umsatzprognose für das Ende Oktober auslaufende Geschäftsjahr erhöhte HP nun auf 100,5 bis 100,9 Milliarden Dollar von zuvor 98 bis 99 Milliarden Dollar.
Der Jahresgewinn je Aktie solle bei 2,51 bis 2,53 Dollar liegen. Zuvor waren 2,35 bis 2,40 Dollar je Aktie anvisiert. Im ersten Geschäftshalbjahr lag der Gewinn pro Aktie bei 1,20 Dollar nach 1,08 Dollar ein Jahr zuvor.
(APA | dpa)
