Halb Deutschland per Jahresende online
Mehr als die Hälfte der deutschen Haushalte soll bis Jahresende über einen Internet-Anschluss verfügen.
E-Mail, eigene Homepage, Shopping, Online-Banking und Diskussionsforen zählen zu den alltäglich genutzten Anwendungen. Jeder dritte deutsche Haushalt wird bis 2008 zudem über einen Breitbandanschluss verfügen, geht aus der Studie "Deutschland Online" der Axel Springer AG und der T-Online International AG hervor.
Vor allem die Vorteile des Online-Einkaufs - Preis- und Zeitvorteil, Bequemlichkeit - werden von den deutschen Usern geschätzt. Auch für die Suche nach einem Arbeitsplatz hat das Internet erhebliche Bedeutung gewonnen. Zunehmende Bedeutung wird der Studie zufolge die Telearbeit gewinnen. Fast 60 Prozent der befragten Bürger sind bereit, ihre berufliche Tätigkeit am heimischen PC auszuüben.
Der elektronische Verkehr mit den Behörden ist in Deutschland unterentwickelt. Nur 24 Prozent der Deutschen nehmen das so genannte E-Government in Anspruch. Europaweit gibt es nur in Großbritannien und Italien eine noch geringere Akzeptanz.
Der steinige Weg zum E-Government"Digitale" Spaltung
Als Gefahr befürchten die Studienautoren eine "digitale Spaltung" der Gesellschaft: Bestimmte Bevölkerungsgruppen wie Arbeitslose und Pensionisten könnten von der Internet-Nutzung ausgeschlossen bleiben und dadurch Nachteile etwa bei Jobsuche, Verkehr mit Behörden und Konsum erleiden.
