07.10.2003

GESUNDHEIT

320 Mäuse testen UMTS

Die Auswirkungen der UMTS-Technik [Universal Mobile Telecommunikations System] auf die menschliche Gesundheit sollen an der Universität Bremen mit Hilfe von 320 Mäusen getestet werden.

Das Bundesamt für Strahlenschutz habe das Forschungsvorhaben an die internationale Universität der Hansestadt vergeben, teilte Projektleiter Professor Alexander Lerchl am Dienstag in Bremen mit. Mit Ergebnissen rechne er in zwei Jahren. Bei den Tests werden die Tiere elektromagnetischen Feldern ausgesetzt.

Bremen will sich als Modellstadt bei der Einführung von UMTS profilieren. Als neue Handytechnik mit einer hohen Leistung bei der Übertragung von Daten soll UMTS die bisherigen GSM-Netze ergänzen.