Fujitsu Siemens legt in Österreich zu

2006/07
09.05.2007

Rückt Acer auf Platz zwei auf die Fersen

Die Österreich-Tochter von Fujitsu Siemens Computers [FSC] konnte im letzten Geschäftsjahr [31. März] ihren Umsatz um 46 Prozent auf 196 Mio. Euro steigern.

Nach Zahlen des internationalen Beraters IDC ist der Computermarkt in Österreich 2006 um 4,7 Prozent gewachsen, während FSC ein Plus von 14,4 Prozent aufwies.

Marktführer Hewlett-Packard verzeichnete einen Zuwachs von 16 Prozent und ist weiterhin mehr als doppelt so groß wie FSC. Knapp vor FSC liegt Acer mit einem Plus von 3,2 Prozent. Im ersten Quartal überholte FSC Acer.

Mittlerweile soll bereits jedes dritte FSC-Notebook über integriertes UMTS verfügen.

"Zurück in die Rechenzentren"

Auf dem Markt für x86-Server habe FSC inzwischen Platz zwei in Österreich erreicht, so FSC-Österreich-Chef Wolfgang Horak.

Laut IDC verbuchte FSC ein Plus von 4,5 Prozent, während der Gesamtmarkt ein Minus von zwei Prozent aufwies. HP büßte demnach 5,2 Prozent ein, IBM gar 11,9 Prozent. Klares Ziel von Horak: "Wir wollen zurück in die Rechenzentren."

Er bekräftigte außerdem sein Vorhaben, FSC verstärkt als strategischen IT-Partner zu positionieren. Derzeit macht das Dienstleistungsgeschäft rund 30 Prozent des Umsatzes aus, so Horak.

(APA)