Electronic Arts weitet Verluste aus
Electronic Arts, weltgrößter Hersteller von Video- und Computerspielen, verliert im Quartal Kunden, kann aber im Gesamtjahr zulegen.
Unter dem Strich sei im vierten Quartal [per Ende März] ein Fehlbetrag von 25 Millionen Dollar nach 16 Millionen Dollar vor Jahresfrist angefallen, teilte der Konzern mit. Der Umsatz des Herstellers von Spielen wie "Die Sims" sank um vier Prozent auf 613 Millionen Dollar.
Im Gesamtjahr 2006/7 wies Electronic Arts einen Zuwachs beim Nettoumsatz von fünf Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar aus. Davon entfielen 1,25 Milliarden auf Europa - ein Plus von sieben Prozent.
Electronic Arts teilte zudem mit, die Einführung des Spiels "Spore" könnte sich verzögern.
Weitere Verluste erwartet
Für das gerade angelaufene Geschäftsjahr 2007/08 erwartet Electronic Arts einen Nettoumsatz zwischen 3,1 und 3,4 Milliarden Dollar und einen Nettoverlust.
Das Unternehmen stellt im laufenden Geschäftsjahr die Verbuchung von Umsätzen bestimmter Spiele um, die online gespielt werden können.
Der bereinigte Gewinn soll im Fiskaljahr 2008 zwischen 0,90 und 1,20 Dollar pro Aktie liegen. Analysten hatten hier im Schnitt bisher 1,31 Dollar erwartet. Die Electronic-Arts-Aktien verloren nachbörslich fast drei Prozent.
(Reuters)
