Vergabe der Schweizer GSM-Lizenzen
Sieben Unternehmen bewerben sich um eine der drei neuen Konzessionen für zusätzliche GSM-Frequenzen in der Schweiz.
Die Bewerber sind die Unternehmen Global Networks Switzerland AG, In&Phone SA, SITA, Swissphone Systems AG, Telesonique, Tele2 und Technocell AG.
Wie das Bundesamt für Kommunikation [BAKOM] mitteilte, entscheidet die Eidgenössischen Kommunikationskommission [ComCom] bis Ende des Jahres über den Zuschlag.
Das BAKOM hatte die drei Konzessionen für Mobiltelefonie auf GSM-Basis am 15. Juli ausgeschrieben. Ende der Bewerbungsfrist war der 30. September. Die bestehenden Mobilfunkanbieter Swisscom, Sunrise und Orange waren ausgeschlossen. Ziel ist die Belebung des Mobilfunkmarktes.
BAKOMVerschiedene Projekte
Dabei wollen die sieben Mitbewerber ganz unterschiedliche Projekte umsetzen. Projekte von eigenen Stadtnetzen über Firmennetze für Geschäftskunden bis zu landesweiten Diensten und Lösungen für das mobile Telefonieren in Flugzeugen wurden eingereicht.
Die schwedische Firma Tele2, die auch in Österreich tätig ist, will laut eigenen Angaben mit bestehenden Anbietern auf Roaming-Basis einen landesweiten Dienst anbieten.
Die drei neuen Konzessionen werden mit Frequenzen von 3,8 MHz [19 Kanäle] ausgestattet. Sie lassen sich mit drei Zusatzblöcken von je einem MHz erweitern. Swisscom, Sunrise und Orange verfügen über je rund 25 Kanäle.
