Oracle-PeopleSoft-Clinch belastet Preise
SAP gerät durch den massiven Preisdruck in der Branche weiter unter Druck.
Der weltgrößte Hersteller von Unternehmens-Software werde darauf aber nicht mit Preissenkungen nicht reagieren, sagte SAP-Vorstandssprecher Henning Kagermann am Montag auf einem Innovationskongress in Basel.
Der Übernahmekampf zwischen den US-Konkurrenten PeopleSoft und Oracle habe auch im dritten Quartal die Preise für die ganzen Branche belastet, hieß es.
Der bisher weltweit zweitgrößte Hersteller von Unternehmenssoftware, Oracle, will PeopleSoft übernehmen. PeopleSoft wehrt sich aber vehement gegen die Akquisitionspläne und hat seinerseits mittlerweile den Konkurrenten J.D. Edwards übernommen. Branchenbeobachtern zufolge wollte sich PeopleSoft den Konkurrenten J.D.Edwards so schnell wie möglich einverleiben, um damit für Oracle schwerer "verdaulich" zu werden. Oracle hat unterdessen sein Übernahmeangebot für PeopleSoft-Aktionäre bis zum 17. Oktober verlängert.
Oracle verlängert PeopleSoft-KaufanbotSAP in der Mitte
SAP verliere im Zuge des andauernden Übernahmepokers einerseits Kunden, anderseits gewinne das Unternehmen von den beiden US- Konkurrenten aber auch auf Grund starker Verunsicherungen Kunden hinzu, sagte Kagermann. Auf mittlere Sicht werde SAP profitieren.
