Roboter-Fußball-WM geht weiter
Bei der derzeit in Wien stattfindenen Roboter-Fußball-WM stehen die Chancen für ein Weiterkommen der österreichischen Vertreter durchaus gut.
In der "Middle League" [fünf gegen fünf] spielen die Robokicker der TU Wien heute Nachmittag im Viertelfinale gegen UBA-Sot, in der "Large League" [sieben gegen sieben] stehen die Kicker bereits im Halbfinale. In der Mirosot-"Small League" [drei gegen drei] sind die Kicker im Viertelfinale ausgeschieden.
Am Montag zeigten sich die würfelförmigen Kicker des Instituts für Handhabungsgeräte und Robotertechnik [IHRT] der TU Wien von einer ganz anderen Seite.
Zu den Klängen des Donauwalzers führten die Roboter in eher ungewöhnlicher Montur [Röckchen und Smoking] ihre Fähigkeiten in Form eines Balletts vor.
Ein Video des Balletts soll in den nächsten Tagen auf der Hompepage des Instituts zu finden sein.
Tanz den Donauwalzer, RobotkickerKarge Halle
Etwas chaotisch zeigte sich die Organisation, vor allem am Sonntag. Auch die räumliche Trennung der Austragungsorte führt mitunter zu heißen Sohlen und/oder Verwirrung der Besucher und Teilnehmer.
Der alte und der neue Kicker
Links der alte Typ des Roboterkickers der TU Wien, der IHRT. Rechts die neuer Version, nun nicht mehr ganz quadratisch und mit beserer Ballführung.
Aufstellung
aller Robo-Kicker aus Österreich.
Nahaufnahme
der TU-Kicker, die ausschließlich in der MIROSOT-Liga teilnehmen.
Essenziell
Die Kameras nehmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde das Spielgeschehen auf.
Letzte Vorbereitung
für ein Showmatch elf gegen elf. So viele Roboter auf dem Feld
verlangen sowohl von Technik als auch vom Betreuerteam vollen
Einsatz.
IHRT der TU WienEingriff
Der Einzige, der in das Spiel eingreifen darf, ist der Schiedsrichter.
Kicker auf zwei Beinen
Neben dem Show-Match, welches das Wunderteam mit 4:0 gegen die Austrian All Stars gewann, zeigten am Montag auch zweibeinige Roboter ihre fußballerischen Fähigkeiten.
Bis jetzt sind diese jedoch sehr beschränkt. Die Roboter können sich zwar anständig auf den Beinen halten, für den rechten Schwung fehlt ihnen jedoch offensichtlich noch das nötige Gleichgewicht.
Nächstes Jahr sollen die Roboter bei einer Demonstration auch Bälle aufnehmen und über eine Linie tragen können.
Match China vs. China
HuroSot-Liga
Der Roboter beim Versuch, einem Hindernis auszuweichen.
Rückenansicht
Frenetischer Jubel
Trotz des frenetischen Jubels schaffte es keiner der [insgesamt drei] zweibeinigen Roboter, den Ball ins Tor zu befördern.
Freier Eintritt
Rund hundert Teams aus 21 Staaten treten bis 3. Oktober in neun
Kategorien gegeneinander an. Die Spiele finden durchgehend zwischen
10.00 und 19.00 Uhr in der Halle C des Messegeländes statt. Der
Eintritt ist frei.
Infos zur Roboter-WM
