02.10.2003

PICS INSIDE

Roboter-Fußball-WM geht weiter

Bei der derzeit in Wien stattfindenen Roboter-Fußball-WM stehen die Chancen für ein Weiterkommen der österreichischen Vertreter durchaus gut.

In der "Middle League" [fünf gegen fünf] spielen die Robokicker der TU Wien heute Nachmittag im Viertelfinale gegen UBA-Sot, in der "Large League" [sieben gegen sieben] stehen die Kicker bereits im Halbfinale. In der Mirosot-"Small League" [drei gegen drei] sind die Kicker im Viertelfinale ausgeschieden.

Am Montag zeigten sich die würfelförmigen Kicker des Instituts für Handhabungsgeräte und Robotertechnik [IHRT] der TU Wien von einer ganz anderen Seite.

Zu den Klängen des Donauwalzers führten die Roboter in eher ungewöhnlicher Montur [Röckchen und Smoking] ihre Fähigkeiten in Form eines Balletts vor.

Karge Halle

Etwas chaotisch zeigte sich die Organisation, vor allem am Sonntag. Auch die räumliche Trennung der Austragungsorte führt mitunter zu heißen Sohlen und/oder Verwirrung der Besucher und Teilnehmer.

Der alte und der neue Kicker

Links der alte Typ des Roboterkickers der TU Wien, der IHRT. Rechts die neuer Version, nun nicht mehr ganz quadratisch und mit beserer Ballführung.

Aufstellung

aller Robo-Kicker aus Österreich.

Nahaufnahme

der TU-Kicker, die ausschließlich in der MIROSOT-Liga teilnehmen.

Essenziell

Die Kameras nehmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde das Spielgeschehen auf.

Eingriff

Der Einzige, der in das Spiel eingreifen darf, ist der Schiedsrichter.

Kicker auf zwei Beinen

Neben dem Show-Match, welches das Wunderteam mit 4:0 gegen die Austrian All Stars gewann, zeigten am Montag auch zweibeinige Roboter ihre fußballerischen Fähigkeiten.

Bis jetzt sind diese jedoch sehr beschränkt. Die Roboter können sich zwar anständig auf den Beinen halten, für den rechten Schwung fehlt ihnen jedoch offensichtlich noch das nötige Gleichgewicht.

Nächstes Jahr sollen die Roboter bei einer Demonstration auch Bälle aufnehmen und über eine Linie tragen können.

Match China vs. China

HuroSot-Liga

Der Roboter beim Versuch, einem Hindernis auszuweichen.

Rückenansicht

Frenetischer Jubel

Trotz des frenetischen Jubels schaffte es keiner der [insgesamt drei] zweibeinigen Roboter, den Ball ins Tor zu befördern.