"Microsoft gefährdet nationale Sicherheit"
Im Zuge der Debatte rund um Microsoft- und Open-Source-Software haben sieben US-Computersicherheitsexperten die nationale Sicherheit ins Spiel gebracht.
Im Rahmen eines Treffens der "Computer and Communications Industry Association" [CCIA], die von den Microsoft-Konkurrenten Sun Microsystems und Oracle unterstützt wird, sparten die IT-Sicherheitsexperten nicht an Kritik:
Windows und andere MS-Produkte seien eine Gefahr für die Staatssicherheit, denn sie seien "durchlöchert mit Schwachpunkten" und für Software-Nutzer und die Gesellschaft als Ganzes "von Natur aus gefährlich".
Weiters rieten die CCIA-Experten den Regierungen, sich nicht auf die Microsoft-"Monokultur" zu verlassen, und forderten Microsoft auf, Produkte wie etwa MS Office auch Linux-kompatibel zu machen. Überhaupt könne Linux im Vergleich zu Windows deutlich sicherer gemacht werden, weil jeder Programmierer Zugriff auf den Linux-Quellcode hat, was nur auf eine kleine Zahl der Windows-Käufer zutrifft.
Computer and Communications Industry AssociationDie andere Lobby
Die Antwort ließ natürlich nicht lange auf sich warten.
So tat die Handelsgruppe Americans for Technologie Leadership, zu deren Mitgliedern auch Microsoft gehört, den Bericht der IT-Sicherheitsexperten als einen "schamlosen" Versuch, durch Panikmache die "Interessen einiger weniger Unternehmen" zu verfolgen, ab.
Americans for Technologie Leadership
