Netzwerkausrüster Ericsson legt zu
Auch Handy-Joint-Venture mit Sony läuft gut
Der weltgrößte Ausrüster für Mobilfunknetze, Ericsson, hat seine Erlöse im ersten Quartal um knapp ein Viertel gesteigert. Vor Steuern verdiente der schwedische Konzern umgerechnet 906 Millionen Euro, der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um acht Prozent.
Einen positiven Ergebnisbeitrag leistete auch Sony Ericsson. Das Gemeinschaftsunternehmen hatte durch einen Fokus auf billigere Handys seinen Gewinn zu Jahresanfang mehr als verdoppelt.
Wie Konzernchef Carl-Henric Svanberg am Donnerstag sagte, konnte Ericsson seine Position auf allen Märkten, vor allem in den Schwellenländern, weiter ausbauen.
Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen anders als seine Wettbewerber weiterhin mit einem Wachstum auf dem Handynetzausrüster-Markt von ungefähr fünf Prozent.
Nokias Mobilfunknetz-Tochter sagte zuletzt nur ein sehr moderates Wachstum voraus.
(Reuters)
