"Revolution" in der Spielewelt
"Republic - The Revolution" von Elixir Studios soll sowohl durch sein Konzept als auch durch die Umsetzung das Game-Großereignis des Herbstes werden.
Schauplatz des PC-Spiels ist die fiktive ehemalige Sowjetrepublik Novistrana, in der ein korrupter und diktatorisch regierender Präsident herrscht. Als Spieler erhält man die Möglichkeit, eine politische Partei zu gründen und einen Umsturz in Novistrana zu organisieren.
Doch es gibt sieben andere Parteien, die ebenso die Macht in dem fiktiven Staat übernehmen wollen - und einen Diktator, der sie nicht aufgeben möchte.
"Republic hat seine Wurzeln im Brettspiel", so Adrian Carless, der als Game Designer auch für die reibungslose Zusammenarbeit mit Programmierern und Scriptwritern sorgte.
Republic - The RevolutionVirtueller Polit-Stress
"Es ist ähnlich wie Schach eine sehr detaillierte Abstraktion eines politischen Systems", erklärt Carless.
"Als Spieler ist man immer damit beschäftigt, wie ein Jongleur mehrere Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten. Hinzu kommt, dass es sich bei 'Republic' um ein Spiel in Echtzeit handelt und es auch einen Tag und Nacht-Zyklus gibt. 'Republic' zu spielen kann also eine sehr realistische und sehr nervenaufreibende Erfahrung sein."
Novistrana und der Alltag der Bewohner werden in "Republic" in noch nie dagewesener Detailliertheit dargestellt. Darüber hinaus unterstützt die Totality-Engine des Games die GeForce-Technologie und garantiert dadurch ein "Gameplay in Filmqualität", wie die Produktionsfirma Elixir Studios verspricht.
Heute 22:30 im Ö1-Magazin matrix
Der zweite Beitrag widmet sich den RFID-Tags, den "schlauen
Schildern und funkenden Waren", die das Einkaufen revolutionieren
sollen. Wie die neue EU-Urheberrechtsrichtlinie in den einzelnen
Staaten umgesetzt wird, hat eine neue Studie untersucht, die der
Berliner Medienwissenschafter Volker Grassmuck im dritten Beitrag
vorstellt.
matrix - computer & neue medienDie Idee
Die treibende Kraft und der kreative Kopf hinter "Republic" ist Demis Hassabis, der vor fünf Jahren die Idee zu dem Spiel entwickelte. Die Firma Elixir wurde von Hassabis 1998 eigens gegründet, um das Game "Republic" zu produzieren.
Bis dahin hatte Hassabis für Peter Molyneuxs Lionhead Studios an der Entwicklung des mittlerweile legendären Godgames "Black & White" gearbeitet. Ein gewisser Einfluss von "Black & White" ist auch an "Republic" erkennbar.
Als Hauptvorbild für "Republic" diente Hassabis aber das 1986 veröffentlichte Brettspiel "Junta", in dem man als korruptes Regierungsmitglied der fiktiven "Republica de los Bananas" möglichst viel Geld auf sein Schweizer Konto scheffeln muss.
