Reine Luft als Projektionsfläche
Mit Hilfe einer neuen Projektionstechnik sollen angeblich Bilder und Videos in die reine Luft projiziert werden können, ohne dass dafür eine Leinwand, auch in Form von Nebel, benötigt wird.
Bis dato wurde zur Funktionsweise des so genannten Heliodisplays von seinem Erfinder Chad Dyner allerdings noch nicht viel preisgegeben. Bekannt ist, dass bis zu 27 Zoll große zweidimensionale Bilder projiziert werden können. Die Bilder sollen von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden können und sollen zudem interaktiv sein.
Der User soll wie bei einem Touch-Screen mit seiner Hand, ohne speziellen Handschuh, das Bild drehen oder mit einem Finger den Cursor bewegen und ein Objekt auswählen können.
Die Qualität komme an übliche Displays noch nicht heran, Dyner hofft aber, die Bildqualität bei künftigen Prototypen verbessern zu können.
Nach eigenen Angaben sollen bereits das US-Militär und eine japanische Displayfirma Interesse an der Technologie gezeigt haben.
IO2 TechnologyNebelwand als Leinwand
Finnische Wissenschaftler haben im August ein Nebel-Display vorgestellt, dessen Funktionsweise schon eher einleuchtet:
Über eine wirbelfreie Luftströmung wird eine Leinwand aus Trockennebel produziert, auf die Bilder projiziert werden können.
Der "Fog-Screen" soll nicht etwa herkömmliche Leinwände ersetzen, sondern neue Werbeflächen in Ausstellungen und Supermarkt-Gängen, durch welche die Konsumenten gleichsam durchspazieren könnten, erobern.
Erstmals vorgestellt wurde das Nebel-Display bereits im Oktober 2002. Der nun fertig gestellte Prototyp soll noch in diesem Jahr die Marktreife erlangen.
Nebel-Leinwand zum Durchgehen
