17.09.2003

ÖSTERREICH

"Initiative Geistiges Eigentum" gegründet

Die "Initiative Geistiges Eigentum" hat am Dienstag im Zuge ihrer Gründung eine Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für immaterielle Vermögensrechte sowie einen besseren Schutz vor Missbrauch von Innovationen gefordert.

Gleichzeitig wurde zu einem verstärkten Dialog zwischen Vertretern aus Wirtschaft und Recht aufgerufen.

Internationale Rechtsvereinheitlichung, eine klare Gesetzeslage sowie schnelle und effiziente Rechtsdurchsetzung auf dem Gebiet des Immaterialgüterrechts sind die Hauptanliegen der Initiative, die von einer Gruppe österreichischer Unternehmen und Institutionen getragen wird, darunter Siemens, Kapsch, AT&S und Bundesministerium fuer Verkehr, Innovation und Technologie.

Die wirtschaftliche Bedeutung immaterieller Güter - wie etwa Marken-, Urheber- und Patentrechte - sowohl für Unternehmen als auch für Volkswirtschaften ist laut Mitinitiator und Schönherr-Rechtsanwälte-Partner Guido Kucsko unbestritten.

Verbesserter Rechtsschutz gefordert

"Die Innovationskraft ist ein Erfolgsfaktor jedes Unternehmens. Unzureichender Rechtsschutz würde Österreichs Wirtschaft schwer beeinträchtigen", sagte AT&S-Forschungsleiter Günther Leising anlässlich der Gründung der Initiative. Ziel sei es, eine Verbesserung des nationalen wie internationalen Rechtsschutzes auf diesem Gebiet voranzutreiben.

Mit der Gründung der neuen Gesprächsplattform sei ein erster Schritt für eine breite öffentliche Bewusstseinsbildung getan worden, so Kucsko. Der nächste werde im Rahmen eines groß angelegten Symposions zum Thema "Geistiges Eigentum - Innovation und Rechtsschutz" am 17. Oktober 2003 in der Wiener Albertina erfolgen.