Intel-Plattform für ultramobile PCs

geschrumpft
18.04.2007

Sollen ab Sommer verfügbar sein

Erste Modelle von mobilen und ultramobilen Modellen [UMPC] auf Basis der "Intel Ultra Mobile Platform" werden in den nächsten Monaten unter anderem von Samsung, Asus, Fujitsu sowie von HTC und Haier auf den Markt kommen, kündigte Intel-Manager Anand Chandrasekher am Mittwoch in Peking an.

Kleiner, braucht weniger Strom

Die Plattform habe nur noch ein Drittel der Größe der Vorgängerin, verbrauche dabei aber lediglich die Hälfte an Strom.

"Das heutige technische Umfeld ist für eine wirklich individuelle, mobile Internet-Erfahrung vorbereitet", sagte Chandrasekher. "Die Intel-Ultra-Mobile-Plattform kombiniert die Flexibilität eines PC mit der Mobilität von Handheld-Geräten."

Erste UMPCs hatte Microsoft vor rund einem Jahr zusammen mit Hardware-Herstellern, darunter Samsung, unter dem Namen Origami mit Windows-Betriebssystem vorgestellt. Bisher fiel der Absatz der relativ teuren und vergleichsweise schweren Geräte allerdings sehr mäßig aus.

45-Nanometer-Technologie

Im kommenden Jahr will Intel dann eine neue Plattform auf der 45-Nanometer- Technologie anbieten. Die Menlow genannte Plattform basiert auf der Prozessorarchitektur "Silverthorne" und werde nur geringfügig größer als eine Spielkarte sein.

Ab 2008 werde Menlow erstmals echtes Internet über Geräte ermöglichen, die in jede Tasche passen, so Chandrasekher.

Linux für UMPCs

Gemeinsam mit Linux-Anbietern wie Red Flag und Ubuntu werde Intel künftig auch UMPCs mit dem freien Betriebssystem anbieten, kündigte Chandrasekher an.

(dpa)