Erste Sparc-Server von Sun und FSC

need for speed
17.04.2007

Fast ein Jahr Verspätung für Eigenentwicklung

Mit einem Dreivierteljahr Verspätung haben Sun Microsystems, Fujitsu und Fujitsu Siemens Computers [FSC] Server vorgestellt, die mit dem gemeinsam entwickelten Sparc-Chip laufen.

Die neue Server-Generation hätte ursprünglich im Sommer 2006 auf den Markt kommen sollen. Seit dem Sommer 2004 gibt es eine entsprechende Kooperation zwischen Sun und Fujitsu.

Drei Server-Klassen

Das Angebot von Sun und Fujitsu umfasst drei Server-Klassen. Das untere Ende wird mit zwei Systemen [T1000 und T2000] bedient, in denen der Prozessor UltraSPARC T1 arbeitet. Sie seien auf hohe Leistung bei niedrigem Stromverbrauch optimiert, so ein Sprecher von Sun Deutschland.

Die mittleren Systeme sowie die beiden High-End-Systeme sind vor allem für große Anwendungen in Rechenzentren gedacht, etwa Abrechnungssysteme. Diese laufen mit dem SPARC64 VI.

Die drei Server-Klassen werden gleichzeitig von Sun, Fujitsu und Fujitsu Siemens Computers mit identischen Listenpreisen angeboten. Wegen unterschiedlicher Servicepakete der drei Firmen können jedoch die Preise der Rechner variieren.

(dpa)