"Fortune 500": Öl statt High-Tech
Wal-Mart und Ölkonzerne die großen Sieger
Das US-Wirtschaftsmagazin "Fortune" hat am Montag seine Liste der 500 größten US-Unternehmen veröffentlicht. Auf Platz eins der Rangliste steht die Supermarktkette Wal-Mart, mit einem Umsatz von über 351 Milliarden und einem Gewinn von 11 Milliarden US-Dollar. Auf den weiteren vier Topplätzen folgen der Energiegigant Exxon Mobil, der Autohersteller General Motors, sowie die Ölkonzerne Chevron und ConocoPhillips.
Der Mobilfunkkonzern Verizon Communications stieg gegenüber dem Vorjahr vom 18. auf den 13. Platz auf, obwohl seine Gewinne um 16,2 Prozent zurückgingen. Dafür stiegen die Umsätze des New Yorker Unternehmens um 24,1 Prozent.
HP und IBM halten sich
Auf Platz 14 und 15 folgen Hewlett-Packard und IBM. HP gelang es, seine Gewinne im Geschäftsjahr 2006 mittels harter Kostenreduzierungsmaßnahmen und Entlassungen um satte 158 Prozent zu steigern, das Unternehmen fiel trotzdem gegenüber der Vorjahresliste um drei Positionen zurück. IBM saß 2006 noch auf dem zehnten Platz. Die Gewinne von Big Blue stiegen aber um 19,6 Prozent.
Wesentlich schlechter als diesen beiden Traditionsunternehmen erging es Dell Computer, die von Platz 25 auf 34 zurückfielen, bei einem Gewinneinbruch um 26,8 Prozent.
Microsoft mit mehr Gewinn als Wal-Mart
Microsoft stieg von Platz 48 auf Platz 49 ab, die Gewinne fielen mit 12,5 Milliarden Dollar dennoch üppiger aus als die des Handelsriesen Wal-Mart.
Google arbeitete sich innerhalb eines Jahres von Platz 353 auf Platz 241 vor. Die Umsätze des Medienunternehmens kletterten um 72,8 Prozent, die Gewinne um 110 Prozent. Konkurrent Yahoo rückte von Platz 412 auf Platz 357 vor, verbuchte aber bei den Gewinnen einen Rückgang um 60,4 Prozent.
(Fortune | futurezone)
