Philips restrukturiert für 150 Mio. Euro
Der niederländische Unterhaltungselektronikkonzern Philips wird in seiner Chipsparte im dritten Quartal eine Sonderbelastung unter anderem für Restrukturierungskosten in Höhe von 150 Mio. Euro verbuchen.
Die Sonderbelastung stehe im Zusammenhang mit der bereits angekündigten Schließung von Standorten in den USA, teilte Europas größter Hersteller von Unterhaltungselektronik und Beleuchtungsmitteln am Freitag mit.
Die Belastungen würden zudem damit zusammenhängen, dass sich das Unternehmen mehr auf Ausgaben für Forschung und Entwicklung konzentrieren sowie die Organisation vereinfachen wolle.
Weitere Pläne für Chipsparte
Noch für Freitag kündigte Philips zudem Einzelheiten über weitere
Pläne für seine Chipsparte an. Philips ist in Europa die Nummer drei
der Chipbranche.
PhilipsPrognose für Q3 erhöht
Philips hat indes seine Prognose für das Umsatzwachstum im dritten Quartal zum Vorquartal erhöht. Das Wachstum werde in USD gerechnet und ohne Berücksichtigung des Mobil-Display-Geschäfts um einige Prozentpunkte über der vorherigen Prognose von drei Prozent liegen, teilte das Unternehmen am Freitag mit.
Auch im vierten Quartal dürfte das Umsatzwachstum weiter ansteigen, fügte Scott McGregor, CEO von Philips Semiconductor, hinzu. Der Auftragsbestand für das vierte Quartal entwickle sich gut und das Geschäft sei auf gutem Wege, im vierten Quartal profitabel zu wirtschaften.
