WorldCom einigt sich mit Gläubigern
Der im Insolvenzverfahren stehende US-Telekommunikationskonzern WorldCom, der inzwischen als MCI agiert, hat sich mit zwei Gläubigergruppen geeinigt. Damit ist eine der wichtigsten Hürden auf dem Weg aus der Insolvenz beseitigt, berichtete die US- Wirtschaftsagentur Bloomberg am Dienstag.
Im Rahmen der Vereinbarung erhalten die Besitzer von bestimmten Vorzugstiteln 45 Cent für jeden USD ihrer Forderungen. Die Handelsgläubiger der MCI-Sparte von WorldCom sollen 50 Cent je USD Forderung erhalten.
Auf den Konzern kommen allerdings nach der geplanten Anklage durch den Generalstaatsanwalt von Oklahoma weitere Zivilklagen wegen Steuerhinterziehung zu.
MCI drohen weitere KlagenRekord-Pleite
Der zuständige Insolvenzrichter Arthur Gonzales in New York hatte die Anhörung über den Sanierungsplan des Unternehmens am Montag unterbrochen, um den Kontrahenten Zeit für eine Einigung zu geben.
WorldCom befindet sich nach Milliarden-Bilanzbetrügereien seit Sommer 2002 im größten Insolvenzverfahren der US-Wirtschaftsgeschichte.
