Muhammad Ali wirbt für Linux
Während Microsoft in Asien gegen Linux kämpft, trommelt IBM in den USA mit einer groß angelegten Werbekampagne die Werbetrommel für das freie Betriebssystem.
In einem 90 Sekunden langen Spot, der diese Woche beim Finale der US Open und zum Start der National Football League erstmals gezeigt werden soll, ist ein Neunjähriger zu sehen, der Linux verkörpern soll.
Von verschiedenen Prominenten, darunter Box-Legende Muhammad Ali, bekommt er eine Menge Information in kurzer Zeit serviert. Je mehr er lerne, desto mehr profitierten die Menschen davon, heißt es dabei. Als Schlagworte fallen das Kostenargument, die Community und Sicherheit.
Der Spot endet mit "Linux. The Future is open. IBM". Die Kampagne beinhaltet auch Anzeigen in Print und im Internet.
Die Spots in verschiedenen FormatenDas Teilen und die Community
Die Kampagne ist der nächste Schritt von IBM bei der Vermarktung von Linux. Bereits vor zwei Jahren hatte IBM unter dem Motto eine Kampagne gestartet. "Peace, Love and Linux" wurde massiv auf Gehsteige in San Francisco, New York und Chicago gesprüht.
Diesmal wird wiederum versucht, das Gemeinschaftsgefühl zu bestärken, mit Sätzen wie: "Das Sammeln von Daten ist der erste Schritt in Richtung Weisheit, das Teilen ein erster Schritt zu einer Community."
Laut Lisa Baird, Chefin des weltweiten IBM-Marketings, hat die Bekanntheit von Linux einen Wendepunkt erreicht. IBM sei nur eine von vielen Firmen, die sich dieser Sache verschrieben hätten. Man setze sicher alles daran, um das Interesse weiter zu steigern, so Baird.
