Microsoft zahlt 23,25 Millionen USD an Be
Microsoft hat einen seit Anfang 2002 anhängigen Kartellstreit mit dem inzwischen aufgelösten Software-Entwickler Be gegen Zahlung von 23,25 Millionen USD gütlich beigelegt.
Be warf dem ehemaligen Konkurrenten vor, durch wettbewerbswidrige Praktiken das Geschäft des kleinen Konkurrenten ruiniert zu haben.
Mit der nunmehr erzielten außergerichtlichen Einigung ist kein Schuldeingeständnis von Microsoft verbunden.
Be verkaufte Patente an Palm
1996 scheiterte ein Verkauf von Be an Apple an überzogenen
Preisvorstellungen, im August 2001 hat Handheld-Weltmarktführer Palm
die Patente und technischen Aktivposten von Be für elf Millionen USD
übernommen.
Klage gegen Microsoft als SchlussstrichKonkreter Vorwurf
"Beide Parteien sind mit der jetzigen Vereinbarung zufrieden und glauben, dass sie fair und vernünftig ausgefallen ist", teilten die Unternehmen mit.
In der Klage war Be der ehemaligen Konkurrenz vor, exklusive Verträge abgeschlossen haben, die PC-Herstellern nicht gestatteten, PCs mit mehreren parallel installierten Betriebssystemen auszuliefern.
Microsoft bestritt derartige Behauptungen bis zuletzt.
