06.09.2003

EINIGUNG

Microsoft zahlt 23,25 Millionen USD an Be

Microsoft hat einen seit Anfang 2002 anhängigen Kartellstreit mit dem inzwischen aufgelösten Software-Entwickler Be gegen Zahlung von 23,25 Millionen USD gütlich beigelegt.

Be warf dem ehemaligen Konkurrenten vor, durch wettbewerbswidrige Praktiken das Geschäft des kleinen Konkurrenten ruiniert zu haben.

Mit der nunmehr erzielten außergerichtlichen Einigung ist kein Schuldeingeständnis von Microsoft verbunden.

Konkreter Vorwurf

"Beide Parteien sind mit der jetzigen Vereinbarung zufrieden und glauben, dass sie fair und vernünftig ausgefallen ist", teilten die Unternehmen mit.

In der Klage war Be der ehemaligen Konkurrenz vor, exklusive Verträge abgeschlossen haben, die PC-Herstellern nicht gestatteten, PCs mit mehreren parallel installierten Betriebssystemen auszuliefern.

Microsoft bestritt derartige Behauptungen bis zuletzt.