Gateway entlässt zwölf Prozent
Der angeschlagene US-PC-Hersteller Gateway verschärft seine Restrukturierungsmaßnahmen, um nach drei Verlustjahren wieder in die Gewinnzone zurückzukehren.
Das Unternehmen will Ende Oktober mehr als 1.100 Beschäftigte entlassen. Insgesamt stehen derzeit 8.700 Angestellte auf der Gehaltsliste des Unternehmens.
Der Abbau der Arbeitsplätze soll dem PC-Produzenten zusätzliche jährliche Einsparungen von 100 Mio. USD bringen.
Gateway will künftig Teile seiner Produktion auslagern - betroffen davon sind vor allem das Assembling, die Fertigungsunterstützung und der Vertrieb in Gateway-Produktionsstätten in South Dakota und Virginia.
Q1 2003: Gateway verzeichnet höhere VerlusteKeine Details
"Wir haben bereits im Mai ein neues Modell angekündigt, um unsere erweiterte Produktlinie zu unterstützen", erklärte Gateway-Sprecher Brad Shaw. Details über Outsourcing-Verträge oder Stellenabbau wollte der Manager aber nicht bekannt geben.
Tatsächlich verhandelt das Unternehmen mit Celestica, Solectron und Wilstron über die Auslagerung von Assembling und Reparaturen. Im August hatte Gateway bereits die Montage eines billigen PC an die taiwanische Foxconn ausgelagert und einen Servicevertrag mit IBM unterschrieben.
