02.09.2003

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Nokia-Chef Europas Spitzenverdiener

Jorma Ollila, Chef des finnischen Handy-Herstellers Nokia, war im Geschäftsjahr 2002 mit einem Gesamteinkommen von 15,6 Mio. USD [14,4 Mio. Euro] der Spitzenverdiener unter den 50 größten nichtamerikanischen Unternehmen.

Nach ihm liegen die Bosse der schweizerischen Großbank UBS, des britischen Ölriesen BP und des britischen Mobilfunkanbieters Vodafone. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann kam als einkommensstärkster deutscher Konzernchef mit Gesamteinkünften von 6,3 Mio. USD auf Platz fünf.

Auf den Plätzen sechs bis zehn befanden sich die Konzernchefs von L'Oreal, des britischen Getränkekonzerns Diageo, des australischen Rohstoffunternehmens BHP Billiton, Nestles und der Credit Suisse mit Jahreseinkünften zwischen 5,9 Mio. USD und 4,9 Mio. USD.

116 Mio. USA in den USA

Bei den deutschen Technologie-Großunternehmen kam E.ON-Chef Ulrich Hartmann mit drei Mio. USD auf Platz 19, gefolgt von Siemens-Chef Heinrich von Pierer mit 2,3 Mio. USD [24], Kai-Uwe Ricke von der Deutschen Telekom mit 1,7 Mio. USD [33] und SAP-Chef Henning Kagermann mit 1,2 Mio. USD [36].

Die Gehälter der größten nicht-amerikanischen Unternehmenschefs nehmen sich jedoch gegenüber denen ihrer US-Kollegen sehr bescheiden aus. "Forbes Global" verwies auf Jeffrey Barbakow, den Chef der US-Firma Tenet Healtcare, der im vergangenen Jahr Gesamtbezüge von 116 Mio. USD hatte, einschließlich Aktiengewinnen und sonstigen Boni.

Andere US-Großverdiener waren Michael Dell von Dell Computer mit 82 Mio. USD, Irwin Jacobs von Qualcomm mit 63 Mio. USD und Medienmogul Barry Diller von USA Interactive mit 53 Mio. USD.