ÖAMTC setzt auf Notebooks
Mit "Onboard-Diagnose" will die ÖAMTC-Pannenhilfe in Zukunft helfen, wenn moderne und mit immer mehr Elektronik durchsetzte Autos liegen bleiben.
470 speziell ausgerüstete Notebooks werden dazu ab Anfang Oktober eingesetzt. Die Notebooks werden dabei über einen genormten Stecker an die elektronischen Systeme angedockt.
Hat das Gerät den Fehler erkannt, gibt es automatisch Tipps zur Behebung des Problems, erklärte der beim Club zuständige Projektleiter Rudolf Brauch.
"Derzeit sind im Schnitt etwa 17 Prozent der Autobauteile elektronisch gesteuert", so Brauch. Dieser Anteil werde bis 2007 auf 72 Prozent ansteigen.
Insgesamt sollen rund 1,5 Millionen Euro investiert worden sein, fünf Jahre dauerte laut ÖAMTC die Testphase.
ÖAMTCPanasonic-Toughbooks im Einsatz
Zum Einsatz kommen Panasonic-Toughbooks, die mit den Bordcomputern der Autos verbunden werden können. Die Geräte sind spritzwasser- und stoßfest, gegen Staub geschützt und auch bei großer Hitze und Minusgraden einsatzfähig.
Das Display ist als Touch-Screen ausgeführt, die Eingaben können ohne Tastatur nur durch Berührung des Bildschirms gemacht werden.
Mit der Onboard-Diagnose sollen in Zukunft weiter über 90 Prozent der Notrufe auf der Straße behoben werden können, so der ÖAMTC weiter.
