01.09.2003

HALBLEITER

Philips sieht Chipsparte im Plan

Die verlustreiche Chipsparte des niederländischen Elektronikkonzerns Philips soll im vierten Quartal die Gewinnschwelle erreichen. Das ist das erklärte Ziel von Philips-Chef Gerard Kleisterlee.

"Bei den Kosten der Halbleitersparte sind wir bis zum Ende des dritten Quartals auf dem Niveau, auf dem wir sein müssen", sagte Kleisterlee.

"Die Schließung unserer beiden Halbleiterwerke in den USA läuft besser, als wir gedacht haben. Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Sparte im vierten Quartal profitabel sein wird."

Nach dem Auslaufen der Produktion in den USA werde die Auslastung der übrigen Halbleiterwerke von Philips steigen. Sie liegt derzeit im Schnitt bei rund 66 Prozent.

Nachfrage vorhanden

Für eine profitable Produktion gilt als Maßstab in der Branche eine Auslastung von etwa 80 Prozent. "Die Nachfrage, die wir brauchen, ist da", sagte Kleisterlee.

Philips stellt Logikchips her, die außer in Handys in Automobilen und in einer Vielzahl elektrischer Geräte eingesetzt werden.

Das laufende Geschäftsjahr will Philips mit Gewinn abschließen, sagte Kleisterlee. Für das zweite Quartal dieses Jahres hatte Philips einen operativen Verlust gemeldet.