Neues Zentrum für Digitalkunst in Spanien

multimedia
31.03.2007

Im nordspanischen Asturien wurde am Freitag Spaniens modernstes Zentrum für Digital- und Industriekunst eröffnet - nach dem Vorbild des Linzer Ars Electronica Centers.

In insgesamt vier riesigen Ausstellungsräumen mit 4.000 Quadratmetern Fläche zeigt "Laboral" mit Roman Verostko, Harold Cohen oder Nam June Paik einige der international renommiertesten Künstler aus dem Bereich der Digital-, Video-, Technologie- und Internet-Kunst.

Bei der Konzeption des architektonisch spektakulären Kunstzentrums war das Linzer Ars Electronica Center ein Vorbild.

Referenz für Europa

Nach Meinung von Ars-Electronica-Leiter Gerfried Stocker wird das Kunstzentrum in Gijon in den kommenden Jahren nicht nur zur Referenz in der spanischen Kunstszene, sondern auch zu einem der wichtigsten Zentren für Digital- und Technologiekunst in ganz Europa.

Die Dimensionen des neuen Kunstzentrums seien "gigantisch", erklärte Stocker.

Seminare und Workshops

"Das wohl herausragendste an diesem Projekt ist aber, dass hier nicht nur Kunst gezeigt, sondern auch produziert wird", sagte Stocker. So veranstaltet das Kunstzentrum auch mehrere Seminare und Workshops, in denen Künstler gefördert werden.

"LAB Cyberspaces"

Laboral-Direktorin Rosina Gomez-Baeza baute bei der Konzeptierung des neuen Zentrums vor allem auch auf die Erfahrungen ihres Linzer Kollegen Stocker, der die kommissarische Leitung der Ausstellung "LAB Cyberspaces" übernommen hat.

Neben internationalen zeigen auch mehrere österreichische Künstler wie Christa Sommerer oder Martin Pichlmair ihre Werke in der neuen "Laboral".

(APA)