IBM baut an Zehn-GHz-Chip
Der US-Chiphersteller IBM forscht zusammen mit der University of Texas an einem neuen Hochleistungsmikroprozessor.
Mit Hilfe der an der University of Texas entwickelten TRIPS-Architektur [Tera-op Reliable Intelligently adaptive Processing System] soll bis 2010 ein Zehn-GHz-Chip gebaut werden, mit dem mehr als eine Billion Rechenoperationen pro Sekunde durchgeführt werden können.
30 Monate wird ein Team von IBM-Entwicklern zusammen mit einer Forschungsgruppe der University of Texas an der Entwicklung eines Prototypen mit vier Prozessorkernen arbeiten.
Jeder dieser Kerne soll 16 Rechenoperationen pro Takt durchführen können. Der Chip selbst soll 250 Mio. Transistoren Platz bieten und mit etwa 500 MHz arbeiten.
Neu an der TRIPS-Architektur ist die blockorientierte Ausführung von Rechenoperationen, die es erlaubt, eine große Anzahl von Arbeitsschritten gleichzeitig durchzuführen.
TRIPSUnterstützung von DARPA
Gelingt es, einen Prototypen herzustellen, kann der Zehn-GHz-Chip in Angriff genommen werden.
Unterstützt wird das TRIPS-Projekt von der US-"Defense Advanced Research Projects Agency" [DARPA]. Sie steckte laut Angaben von Intel 11,1 Mio. USD in die Entwicklung des TRIPS-Chips.
Die IBM-Presseaussendung
