"Emotionale Gefahr" durch MMS-Handys
Das Kuratorium für Verkehrssicherheit [KfV] warnt in einer Aussendung vor Gefahren durch die Benutzung von Multimedia-Handys hinter dem Steuer.
So seien im Innenbereich des Autos neben den Augen die Ohren und somit die akustische Aufnahmefähigkeit von großer Bedeutung. Daher empfiehlt der KfV, ausschließlich mit Freisprecheinrichtung zu telefonieren.
Emotional aufregende Gespräche empfiehlt der KfV überhaupt auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
"Streit mit dem Partner, Liebeskummer der besten Freundin oder eine witzige Anekdote vom vergangenen Wochenende - all das sind Gesprächsthemen, die einen Großteil der Konzentrationsfähigkeit im Straßenverkehr in Anspruch nehmen."
Studien hätten die negative Wirkung auf die Aufmerksamkeit auch nach Beendigung von Telefonaten nachgewiesen, so der KfV.
Verkehrskatastrophe dank MMS
"Wir warnen vor allem vor optischen und akustischen Ablenkungen
an Bord - sie reduzieren die Aufmerksamkeit für die eigentliche
Fahrtätigkeit deutlich. Im Extremfall kann ein Zuviel an technischem
Zusatz-Schnickschnack im Auto eine Verkehrskatastrophe auslösen", so
Othmar Thann, Direktor des KfV.
KfV
