08.02.2000

MOBIL

Bildquelle: mot

Motorola Österreich mit explodierendem Umsatz

Der Handyboom hat den Umsatz von Motorola Österreich 1999 in die Höhe schnellen lassen. Die Österreich-Division des US-Konzerns steigerte ihren Umsatz von 932 Millionen ATS um 58,4 Prozent auf 1,476 Mrd. ATS, sagte Motorola-Österreich-Geschäftsführer Peter Levak.

Gewinnzahlen gab Levak aber nicht bekannt. Heuer will Motorola mit WAP und der paketorientierten Datenübertragung [General Packed Radio System - GPRS] punkten.

Motorola hält in Österreich laut GfK-Studie [Stand November] knapp zehn Prozent Marktanteil und befindet sich nach Nokia [30 Prozent], Siemens [13 Prozent] und Ericsson [rund zehn Prozent] damit auf Platz vier. Bis Ende 2000 soll der Marktanteil auf 20 Prozent verdoppelt werden.

Der Schwerpunkt im Mobilfunkbereich liege heuer auf internetfähigen WAP [Wireless Application Protocol]-Handys.

Das Marktpotenzial für Österreich sieht Motorola für 2000 bei 1,5 Mio. WAP-Geräten. "Bis 2005 werden 50 Prozent der österreichischen Internetuser über Mobilfunk in das World Wide Web einsteigen", prognostizierte Levak.