Amazon verklagt Spoofer
Der Online-Händler Amazon hat nach eigenen Angaben Klagen gegen insgesamt elf Spammer eingereicht.
Amazon wirft den so genannten Spoofern vor, mit ihren Absenderadressen vorzutäuschen, dass die E-Mails von Amazon kommen würden.
Durch Versenden von E-Mails, die scheinbar von Amazon.com kamen, hätten die Spammer versucht, ihre wirkliche Identität zu verbergen und E-Mail-Filter sowie Anti-Spam-Regelungen zu umgehen.
Die Firma will neben einer einstweiligen Verfügung auch Entschädigungszahlungen von einigen Millionen USD.
Spoofing-Fälle melden
Amazon will mit den Klagen eine Initiative unterstützen, die
derartigen Spoofern die Arbeit unterbinden soll. Unter
stop-spoofing@amazon.com können weitere Fälle an den Online-Händler
gemeldet werden.
Stop SpoofingEinigung mit Cyebye.com
In einer weiteren Klage einigte sich der Online-Händler mit dem Online-Vermarkter Cyebye.
Cyebye.com erklärte sich bereit, Amazons Namen ohne Genehmigung des Online-Versandhändlers nicht mehr in Werbe-E-Mails zu verwenden. Die Firma wird weiters Schadenersatz in nicht genannter Höhe an Amazon zahlen.
Die neuen Klagen wurden gegen Rockin Time aus Miami Beach, Royal Responder aus Colorado, Jay Unzicker aus Arizona, Cyberpower aus Ontario, Edward Davidson aus Florida, Matrix Consulting aus Wisconsin, Daniel Black aus Kalifornien sowie weitere nicht näher genannte Personen eingebracht.
