24.08.2003

MATRIX FORUM

Die Kunst der PC-Games

Für Dave Morris und Leo Hartas sind Computerspiele die "Kunstform des 21. Jahrhunderts". Durch den Wegfall technischer Hemmnisse bei der Entwicklung von Games prophezeien Morris und Hartas, dass es zu einer regelrechten Explosion an Kreativität und grafischen und künstlerischen Stilen in diesem Bereich kommen wird.

In insgesamt 13 Kapiteln versuchen Dave Morris und Leo Hartas in ihrem Buch "Game Art" einen genauen Überblick über die verschiedenen Computerspiel-Genres und ihre Entwicklung zu geben.

Das Buch gibt weiters einen Einblick in den Produktionsprozess, erläutert die Unterschiede zwischen 2D und 3D, Bitmap- und Vektorgrafiken und veranschaulicht anhand von Skizzen, wie etwa Figuren, Gebäude oder Landschaften auf dem Bildschirm zum Leben erweckt werden.

Kunstgeschichtlicher Kontext

Morris und Hartas unternehmen in ihrem Buch auch den Versuch, Computerspielgrafiken in einen kunstgeschichtlichen Kontext zu stellen.

Kunst in Computer-Games war bisher großteils eine Frage der reinen Funktionalität. Es ging dabei um die Lösung des Problems, wie sich Information oder eine bestimmte Spielesituation mit Hilfe von grafischer Kunst dem Spieler gegenüber präsentieren lässt?

Wenn sich diese Information nun durch Fortschritte in der Technik leichter darstellen läßt, dann bekommt auch der künstlerische Aspekt in Computerspielen einen anderen und höheren Stellenwert. Das Computerspiel "Dimitri" geht bereits in diese Richtung.

Aus der Erfahrung erzählt

Wenn sich Dave Morris und Leo Hartas zum Entstehungsprozess von Computerspielen äußern, dann sprechen sie aus eigener Erfahrung.