23.08.2003

STUDIE

PC-Games halten nicht vom Lesen ab

Laut einer Studie der deutschen Stiftung Lesen trägt das Spielen am Computer keine Schuld an der abnehmenden Lesefreude von Jugendlichen.

Vielmehr zeige die Studie, dass Gamer gern und oft auch zum klassischen Unterhaltungsmedium Buch greifen. "Schnelles Lesen ist die Grundvoraussetzung für den EDV-Gebrauch", so Leseforscher Bodo Franzmann.

Andererseits sei es "nicht von der Hand zu weisen", dass das Medienangebot, das den Jugendlichen insgesamt zur Verfügung steht, etwas mit den erschreckenden Ergebnissen der Pisa-Studie zu tun habe, im Rahmen derer ganze 42 Prozent der deutschen Jugendlichen angaben, nicht gern zu lesen.

Falscher Umgang

Dies liege allerdings nicht an den Computerspielen selbst, sondern an einem falschen Umgang mit diesem Medium.

Gefordert seien hierbei vor allem die Eltern, die ihre Sprösslinge schon frühzeitig gewissenhaft und behutsam an beide Unterhaltungsarten heranführen sollten.