Zwei Offerten für Vivendi-Unterhaltung
Eine Investorengruppe unter Führung von Edgar Bronfman jr. sowie Liberty Media haben Offerten für die amerikanischen Unterhaltungssparten von Vivendi Universal abgeben.
NBC, die Fernsehsparte von General Electric, hat zwar keine formelle Offerte gemacht, doch ist sie ebenfalls noch interessiert.
Vivendi hatte den Montag als Stichtag für die Abgabe von Angeboten für diese Gebotsrunde festgelegt. Das französische Unternehmen nimmt aber den Schlusstermin offensichtlich selbst nicht ernst.
Vivendi will 14 Milliarden USD [12,5 Mrd. Euro] für die US-Unterhaltungssparten haben. Die Bieter haben sie im Allgemeinen nur mit rund zwölf Milliarden USD bewertet. Zu Vivendi Universal Entertainment gehören das Universal-Pictures-Filmstudio, das Universal-Fernsehstudio und Kabelfernsehkanäle wie USA Network und Sc-Fi Network.
Vivendi-Unterhaltung zu teuer angebotenJoint Venture möglich
Im Falle von NBC haben sich die Diskussionen statt auf einen Kauf auf ein Joint Venture mit Vivendi konzentriert. Dabei würde NBC kein oder nur wenig Bargeld ausgeben.
Der größte US-Kabelfernsehbetreiber Comcast scheint ebenfalls an Joint Ventures interessiert zu sein. Vivendi plant für Anfang nächster Woche eine Aufsichtsratssitzung, um die derzeitigen Angebote zu diskutieren.
