18.08.2003

USA

IBM streicht Jobs und kürzt Löhne

IBM versucht wieder, mit Stellenabbau die Verluste in seiner Chipsparte in den Griff zu bekommen.

In mehreren US-Werken werden 600 Arbeitsplätze gestrichen, 3.000 Beschäftigte müssen eine Woche ohne Lohn arbeiten, wie ein IBM-Sprecher am Montag mitteilte.

In der Verlust bringenden Chipsparte waren im vergangenen Jahr bereits 1.500 Jobs abgebaut worden.

Überkapazitäten

Besonders schwer von den neuen Personalkürzungen betroffen ist ein Werk bei Burlington im US-Staat Vermont, in dem 500 Jobs verschwinden.

Im vergangenen Jahr hatte IBM eine 2,5 Milliarden USD teure hochmoderne Chipfabrik in der Nähe von New York eröffnet und damit in der aktuellen Branchenflaute zusätzliche Überkapazitäten geschaffen.