Unternehmen sparen bei IT-Sicherheit
Weltweit sparen Unternehmen laut einer Studie bei der Sicherheit ihrer Informationstechnik.
Ein Drittel der befragten Unternehmen räumt ein, im Fall eines Angriffs auf ihre Computersysteme nur unzureichend reagieren zu können.
Rund 55 Prozent der Firmen gaben an, dass Budget-Beschränkungen der häufigste Grund für die Zurückhaltung bei IT-Investitionen seien.
Das ist jedenfalls das Ergebnis einer Untersuchung, welche die Wirtschaftsprüfer Ernst & Young am Montag in Stuttgart vorlegten. Für die Studie wurden 1.400 Firmen in 66 Ländern befragt.
Ernst & YoungAlltägliche Gefahren unterschätzt
"Geschäftsziele und Sicherheitsstrategien der Unternehmen stimmen oft nicht überein", sagte Marcus Rubenschuh, IT-Sicherheitsexperte bei Ernst & Young.
Zwar seien viele Unternehmen auf große Katastrophen vorbereitet. Verwundbar seien sie aber bei alltäglichen Risiken wie dem Diebstahl geschützter Informationen oder einer Computerattacke durch Viren und Würmer.
Außerdem würden zu wenige Unternehmen Geld in die IT-Fortbildung ihrer Mitarbeiter investieren und stattdessen einfach nur neue Sicherheitstechnik anschaffen.
