Spam-Killer beflügeln Softwareindustrie
Die wachsende Flut lästiger Werbe-E-Mails ["Spam"] wird einer Studie zufolge in den kommenden Jahren die weltweiten Software-Verkäufe beflügeln.
Die Umsätze mit E-Mail-Kontrollprogrammen, die unerwünschte Botschaften ausfiltern, werde sich bis 2007 auf 1,1 Milliarden USD mehr als vervierfachen, schätzt das Branchenbeobachtungsunternehmen International Data Corp. [IDC] in einer am Dienstag in Singapur veröffentlichten Untersuchung.
Für 2003 geht das Unternehmen dabei von Verkäufen im Wert von 267 Millionen USD aus.
Spam beeinträchtigt PC-Nutzung
Spam sei angesichts der wachsenden Zahl unerwünschter Botschaften
nicht mehr einfach nur lästig, sondern beeinträchtige die Nutzung
von Computern im Firmen- wie im Privatbereich gleichermaßen,
erklärte IDC.
IDCPorno-Spam "moralisch anstößig"
Beschäftigte und Privatnutzer müssten viel Zeit aufwenden, um die Mails zu löschen. Gleichzeitig könnten sich Firmen und Internet-Provider in manchen Ländern sogar Schadenersatzforderungen gegenübersehen, wenn die Botschaften aus dem weltweiten Datennetz "moralisch anstößig" seien.
