Österreichweite Ausfälle von DNS-Servern
Am Freitag hat eine Netzattacke in Österreich mehrere DNS-Server zum Stillstand gebracht.
Noch ist die Lage nicht vollkommen geklärt. Offensichtlich wurden die DNS-Server, die für die Auflösung der Namensadressen zuständig sind, durch eine so genannte "Distributed Denial of Service"-Attacke außer Gefecht gesetzt. Dabei werden die Server mit Unmengen an Daten überlastet, mit dem Ziel, sie zum Stillstand zu bringen.
Bei Inode spricht man davon, dass es vor allem bei der TA Probleme gegeben habe, eine entsprechende Mitteilung sei auch von der TA selbst eingegangen. Das eigene Netz sei nicht betroffen gewesen. Der Provider Chello sprach in einer ersten Anfrage davon, auf keine Probleme gestoßen zu sein.
"Auch bei uns waren DNS-Server betroffen", so Martin Halama, Sprecher der UTA. Mittlerweile habe sich die Lage weitgehend beruhigt.
UTANic.at registrierte auf seinen Servern einen bis zu dreifach höheren Traffic, der laut nic.at wegen seiner Struktur auf eine Attacke schließen lässt.
Nic.atBei der TA waren demnach ADSL-Zugänge vor allem im Bereich von Wiener Neustadt gestört.
Auch in anderen Städten gab es Ausfälle, die aber schnell wieder behoben wurden. Zudem wurden Ausfälle auch aus Salzburg und Oberösterreich gemeldet.
