Siemens sieht China-Marktanteil stabil
Der Münchner Elektronikkonzern Siemens sieht eine Stabilisierung seines Marktanteils bei Handys in China, nachdem sich dieser im vergangenen Jahr halbiert hatte.
"Ich würde erwarten, dass sich China für Siemens stabilisiert", sagte Siemens-Bereichsvorstand Lothar Pauly am Freitag in Hongkong. Neben Siemens verspüren auch andere ausländische Handyhersteller wie Nokia und Motorola auf dem chinesischen Markt den wachsenden Wettbewerbsdruck durch regionale Firmen.
Deren Marktanteil hatte sich im vergangenen Jahr insgesamt auf fast 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Siemens dagegen musste 2002 einen Rückgang seines Marktanteils bei Handys auf 4,7 Prozent nach 9,7 Prozent im Vorjahr hinnehmen.
Bewusstsein für Markt soll geschärft werden
Um sich im Wettbewerb zu behaupten, will sich Siemens nach den
Worten Paulys zum einen auf neue High-Tech-Handymodelle
konzentrieren; zum anderen soll das Bewusstsein für die Marke
Siemens in China gestärkt werden.
SiemensErst am Mittwoch hatte der Konzern angekündigt, sein Potenzial auf dem chinesischen Mobilfunkmarkt durch den Ausbau seines Standortes in Schanghai zu heben - Siemens will dort nun auch UMTS-Technik produzieren und investiert für den Ausbau 30 Millionen USD. China zählt zu den wachstumsstärksten Märkten für Mobiltelefone.
Pauly sagte zudem, sein Bereich werde in den nächsten Wochen voraussichtlich einen weiteren Geschäftsabschluss mit einem Volumen von 50 Millionen USD bekannt geben.
