05.08.2003

STUDIE

Handhelds für Unternehmen noch unsicher

Im Moment gibt es keine uneingeschränkt empfehlenswerte Lösung für den sicheren Einsatz von mobilen Geräten in Unternehmen und Verwaltungen: Das stellte das Institut für Wirtschaftsinformatik an der TU Berlin in einer Studie für das deutsche Innenministerium fest.

Im Rahmen der Studie wurde den Angaben zufolge die Anbindung mobiler Endgeräte an ein Firmen-Intranet untersucht. Getestet wurden Möglichkeiten des Datenabgleichs wie von E-Mails, Adressdaten und Kalender zwischen den mobilen Geräten und der IT-Infrastruktur, wobei Sicherheit, Management, Bedienbarkeit und Kosten berücksichtigt wurden.

Die PocketPC-Plattform sei im Auslieferungszustand ohne zusätzliche Software aus Sicherheitsgründen nicht einsetzbar, heißt es. Und die momentan erhältliche und getestete Zusatzsoftware löse nur einige, aber keinesfalls alle Schwächen der PocketPC-Plattform.

Auch fehlten noch Möglichkeiten, die mobilen Endgeräte durch die IT-Abteilung zentral zu verwalten, ohne dass dadurch neue Sicherheitsprobleme entstünden.